Englische Star-Stute für den Henkel-Preis der Diana nachgemeldet

Für den Henkel-Preis der Diana, das galoppsportliche Highlight der Saison am Sonntag in Grafenberg, wurde mit Architecture eine hochkarätige Stute aus England nachgenannt. Sie war nicht in der ursprünglichen Nennungsliste für dieses Rennen. Nun nutzten ihre amerikanischen Besitzer Roy und Gretchen Jackson aus West Grove in Pennsylvania einen Passus in der Rennordnung, der eine späte Nachmeldung zu einer Gebühr in Höhe von zehn Prozent des Rennpreises ermöglicht. 500.000 Euro gibt es in der „Diana“ zu gewinnen, 50.000 Euro müssen die Jacksons bezahlen.

Trainer Hugo Palmer hatte vor einigen Wochen in Düsseldorf mit der von ihr im englischen Newmarket trainierten Hawksmoor mit den WEMPE German 1000 Guineas am Königsallee-Renntag bereits ein klassisches Rennen gewonnen. Auch diese Stute gehört den Jacksons und schon damals fiel der Name Architecture, als es um den Henkel-Preis der Diana ging. In den „Dianas“ in England und Irland, die dort unter dem Namen „Oaks“ gelaufen werden, war sie jeweils Zweite, womit sie zur Spitze der dreijährigen Stuten in Europa zählt.

Sie dürfte somit am Sonntag trotz der starken deutschen Konkurrenz als Favoritin zum Start aufgaloppieren, zumal nach dem bisherigen Stand der Dinge Frankie Dettori im Sattel sein wird. Der in England lebende Italiener zählt weltweit zu den Stars der Branche, hat erst am letzten Sonntag das Grand Prix-Rennen in München gewonnen.

Insgesamt 18 Stuten waren am Montag noch für den Henkel-Preis der Diana startberechtigt, die endgültige Starterangabe ist am Donnerstag. Lediglich 16 Pferde dürfen auf der 2200-Meter-Distanz an den Start gehen. Für einige deutsche Experten stehen die Jockeys bereits fest: so für Flemish Duchesse (Stephen Hellyn), Kasalla (Adrie de Vries), La Dynamite (Filip Minarik), Meergörl (Frederik Tylicki), Near England (Andreas Helfenbein), Night Music (Jozef Bojko), Serienholde (Eduardo Pedroza) und She’s Gina (Maxim Pecheur).

Erst nach dem Abschlusstraining dürfte sich entscheiden, wen Deutschlands Star-Jockey Andrasch Starke aus dem Aufgebot seines Arbeitgebers Peter Schiergen (Köln) wählt: Lopera, Nordwienerin und Sarandia. Außerdem sind noch Dhaba, Erica, Fosun, Pagella und Parvaneh im Rennen.


Informationen zum Renntag

Eintritt & Einlass
Der Henkel-Renntag beginnt um 12:30 Uhr (Einlass), der erste Start erfolgt gegen 14:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt acht Euro, in dem ein Wettgutschein von zwei Euro enthalten ist. Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.

Rahmenprogramm
Neben den spannenden Galopprennen wird den Besuchern der Rennbahn ein attraktives Programm geboten. Dazu gehören der Henkel-Markenparcours sowie der Schwarzkopf Hut-Contest mit attraktiven Preise für die besten Kreationen. Für die kleinen Besucher bietet das Kinderparadies Spiel & Spaß. Falls es regnen sollte, stehen überdachte Plätze auf und in den Tribünen für die Besucher zur Verfügung.

Anfahrt
Aufgrund der erwarteten hohen Besucherzahlen und der begrenzten Parkplätze empfehlen die Veranstalter die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel oder die zusätzlichen Parkmöglichkeiten am Staufenplatz und auf dem METRO-Parkplatz.

Die Linie U73 fährt bis zum Staufenplatz, Haltestelle Burgmüllerstraße. Von dort und vom METRO-Parkplatz stehen Pendelbusse (Linie 894) zwei Stunden vor dem Rennen und nach dem letzten Rennen zur Rennbahn und zurück zur Verfügung.

Der Bus 730 bzw. die Bahn U72 fahren bis zur Haltestelle Mörsenbroicher Weg, dort hält auch der Pendelbus (894). Vom Mörsenbroicher Weg werden für den Fußweg ca. 10 Minuten zur Rennbahn benötigt.

(01.08.2016)