Andrasch Starke triumphiert mit Lacazar in der Diana

Peter Schiergen hatte mit vier Starterinnen am Sonntag das größte Kontingent im 159. Henkel-Preis der Diana (500.000 Euro) und am Ende sollte der Asterblüte-Trainer tatsächlich den Erfolg im Gruppe I-Rennen auf dem Düsseldorfer Grafenberg feiern.

Schon im Vorfeld ließ Schiergen viel Mumm auf seine Starterinnen erkennen. Zu Recht, wie am Sonntag zu sehen war. Zwar fiel Andrasch Starke, dem Stalljockey am Schiergen-Stall, die Entscheidung nicht leicht, doch am Ende sollte er mit Gestüt Haus Zoppenbroichs Lacazar goldrichtig liegen. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen war Starke auf der Adlerflug(link is external)-Tochter gleich zur Stelle, als bereits zu erkennen war, dass Godolphins Favoritin Wuheida, die zum ersten Mal über die 2200 Meter ging, nicht in die Siegentscheidung wird eingreifen können.

Immer zwingender wurde dagegen die von Andreas Wöhler trainierte Megera und dem englischen Championjockey Jim Crowley, doch Starke gab im Finish alles und siegte letztlich noch sicher vor Megera. Dahinter belegte Charlie Appleybs Wuheida den dritten Rang. Für Peter Schiergen war es bereits der vierte Erfolg in der „Diana“, Andreas Wöhler verpasste seinen vierten Sieg in Serie in den deutschen Oaks dagegen nur knapp. Für Andrasch Starke war es dagegen bereits der sechste Sieg in der Diana“. Der Sieg auf Lacazar, die zuletzt in Hamburg schon zur Gruppe-Siegerin avancierte, zahlte 51:10.

Überglücklich kehrte Andrasch Starke mit der Adlerflug(link is external)-Tochter aus dem Rennstall von Peter Schiergen zurück in den Absattelring. „Ich hatte schon Mumm. Ich habe sie letzte Woche und auch davor schon geritten“, so Starke.

„Sie hat sich von Rennen zu Rennen gesteigert und immer mehr draufgepackt. Das ist immer ein gutes Zeichen bei den Stuten. Ich hatte ein Traumrennen und brauchte nur auf die Lücke warten“, sagte Starke weiter, der nun mit sechs Diana-Siegen nun Gerhard Streit und Otto Schmidt überholt hat.

Das erste Highlight am Diana-Tag, das mit 25.000 Euro dotierte und zur Listenklasse zählende Fritz Henkel Stiftungs-Rennen über 2200 Meter, hatte die von Markus Klug für das Gestüt Wittekindshof trainierte Near England (59:10) gewonnen.

Adrie de Vries, der auch in der Auftaktprüfung zusammen mit seinem Trainer Markus Klug hatte schon zur Siegerehrung schreiten dürfen, wählte auf der St. Leger-Siegerin aus dem vergangenen Jahr einmal mehr die richtige Taktik. Den flotten Takt, den vorne Andreas Suborics Veneto vorgab, schaute er sich in aller Ruhe an, ehe er die Lord of England-Tochter aus dem Mitteltreffen in die Entscheidung brachte und knapp nach Hause kam.

Doch er musste schon richtig kämpfen um Waldemar Hicksts Walsingham, der ersten Vertreter aus dem Derbyjahrgang, auf Distanz zu halten. Mit Monreal (Jean-Pierre Carvalho) folgte ein weiterer Dreijährigenr auf Rang drei. Hauchdünn für eine bessere Platzierung dichtauf war am Ende auch Son Macia aus dem Quartier von Andreas Suborics, die von weiter hinten noch schön in die Partie fand und Vierte wurde.

(06.08.2017)