Fulminanter Saisonstart mit Fortuna Düsseldorf

Am Sonntag kamen wieder Fortuna-Fans und Rennsport-Freunde voll auf ihre Kosten. Selfies mit den Spielern standen beim sechsten Fortuna-Renntag ganz hoch im Kurs bei den kleinen wie großen Fans. Ob während der Autogrammstunde, bei der sich lange Schlangen bildeten, oder beim Torwandschießen. Beste Stimmung also bei Traumwetter und Fortuna-Stars zum Anfassen. Und auch der Düsseldorfer Rennverein wartete mit einigen Neuerungen auf. Eigentlich sollte die 100 Quadratmeter große Leinwand in Full HD-Qualität vor die erste Tribüne aufgebaut werden. Die Schwere des Geläufs ließ dies allerdings nicht zu. Ein Hingucker trotzdem an der 200 Meter-Marke im Public Viewing-Bereich. Ebenfalls neu: eine einladende Wettannahme mit bewährter Gastronomie in der zweiten Tribüne. Und die Fortuna-Profis? Für sie blieb natürlich auch noch Zeit im Teehaus am Zielpfosten zum Mitfiebern bei den Pferderennen. So ist Co-Trainer Axel Bellinghausen mittlerweile ein erfahrener Hase, was Rennbahnbesuche auf Deutschlands schönstem Naturhippodrom angeht. „Ein toller Ort zum Entspannen, auch wenn ich großen Respekt vor den Pferden habe. Wenn es die Zeit erlaubt sind meine Frau und ich regelmäßig bei den Rennen“. So durfte die Mannschaft vertreten durch Michael Rensing, Oliver Fink, Marcel Sobottka, Adam Bodzek und Jean Zimmer vom Erfahrungsschatz ihres Co-Trainers profitieren.

Adam Bodzek vertraute Sieger Ahraam

Das Hauptrennen des Tages, der Preis der Fortuna, dotiert mit 10.000 Euro, ging an den belgischen Gast Ahraam mit seinem Siegreiter Maxim Pecheur. Trainer Jozef Oost trainiert den fünfjährigen Wallach in der Nähe von Antwerpen. Das Patronat für den Sieger hatte Fortuna-Abwehr-Hüne Adam Bodzek übernommen, der sich sogar bei seiner 10 Euro Wette von 47 Euro Gewinn freuen durfte. „Ich bin nicht das erste Mal hier gewesen. Die Jungs haben richtig Spaß bei der Sache. Ein toller Renntag“, resümierte Bodzek, um anschließend das siegreiche Team mit Fortuna-Shirts und Schals einzudecken. Zweiter wurde der Holländer Emirati Spirit vor dem noch stark endenden Dieu Merci.

Theo heißt der erste Düsseldorfer Grasbahnsieger 2018

Der von Waldemar Hickst in Köln für den Stall Grafenberg um Albrecht Woeste trainierte Theo war am Sonntag der erste Sieger der Grasbahnsaison auf der Düsseldorfer Galopprennbahn. Der Manduro-Sohn hatte wenig Mühe in dem einleitenden Dreijährgen-Rennen die lange führende Breezy Bell und All Prince auf die Plätze zu verweisen. Der Siegtoto zahlte 21:10 für den eindreiviertel Längen-Erfolg. Theo, der in der vergangenen Saison Dritter im Kölner Auktionsrennen war, soll nun als nächstes das Bavarian Classic am 1. Mai in München ansteuern.

Im ersten Sieglosenrennen für den Derbyjahrgang sorgte die Stute Attention Run unter dem Belgier Stephen Hellyn über 1700 Meter für eine Überraschung. Axel Kleinkorres trainiert die 72:10 Siegerin in Neuss, während die 18:10 Favortin Wierland aus dem Gestüt Ebbesloh nur auf Rang vier landete.

In der dritten Tagesprüfung wurde Trainer Peter Schiergen aus Köln mit dem Erfolg der dreijährigen Stute Albertville für das bis dahin etwas enttäuschende Abschneiden seiner Pferde entschädigt. Ein Glanzritt im Übrigen des achtfachen deutschen Champions Andrasch Starke. Besitzer Stall Antanando um Franz Prinz von Auersperg dürfte mit einiger Freude aus München zugeschaut haben. 42:10 zahlte der Toto für Albertville, die noch über zahlreiche Nennungen in Auktionsrennen verfügt.

Top-Quote in der Viererwette

35.352 :10 gab es für den Einlauf Voices of Kings – Sulphur – Amazing Moon – Amparo im The Al Basti Equiworld Race über 1.400 Meter. Siegreiter Miguel Lopez hatte mit Voices of Kings die größten Reserven in der Hand, profitierte wohl auch von seinem Konditionsvorteil seines Pferdes, das diesen von den Winterrennen auf der Sandbahn mitgebracht hatte. Zweieinhalb Längen Vorteil sorgten für einen leichten 35:10 Erfolg des Mitfavoriten.

Einen Erfolg mit der fünfjährigen Ossiline landete auch mit Lucien van der Meulen der amtierende deutsche Besitzertrainerchampion, der aus den Niederlanden angereist war. Jockey Andrasch Starkes zweiter Tagestreffer war ebenso sehenswert, zumal die höher eingeschätzte Warba aus dem Kölner Quartier von Henk Grewe auch in der Niederlage gefallen konnte.

Jede Menge Speed legte auch die von Besitzertrainer Claus Thomas aus Nalbach bei Saarlouis vorbereitete Power of Paradise an den Tag. Unter dem Italiener Michael Cadeddu bewang die 91:10 Außenseiterin Alsterprinz und Pensante in atemberaubender Manier.

Noch einmal Spannung erlebten die Besucher in einer Kampfpartie zwischen Dylan und Iniesta, die Erstgenannter mit einem Kopf für sich entscheiden konnte. Die lukrative Quote 132:10. Gleichzeitig bedeutete dies den zweiten Tagestreffer für Jockey Miguel Lopez.

(25.03.2018)