Drei Grafenberger Siege beim Kölner Mehl-Mülhens-Renntag

New Topmodel und Army of Angels gewinnen für Trainer Sascha Smrczek. Parmenter erstmals für Anja Kleffmann erfolgreich.

Mit einer faustdicken Überraschung startete der Kölner Mehl-Mülhens-Renntag am Sonntag in sein Zwölf-Rennen-Programm. Dabei gab es erstmals Grund zum Jubeln für die Düsseldorfer Trainingszentrale. Im einleitenden Dreijährigen-Rennen gewann nach einem klugen Ritt die am Grafenberg von Sascha Smrczek trainierte New Topmodel zu einem Siegkurs von 10,4:1 in großartiger Manier. Der Sarde Nicol Polli saß im Sattel der im Besitz des Düsseldorfers Georg Engel stehenden Dreijährigen-Hoffnung. Die Stute hat sicher auch von der längeren Kölner Zielgeraden profitiert. Der schnelle Boden schien auch ganz nach ihrem Geschmack zu sein. Wir hoffen, dass der Knoten jetzt geplatzt ist. Eine tolle Leistung von New Topmodel, die auch noch Nennungen für diverse Auktionsrennen besitzt, so der Trainer im Absattelring.

Army of Angels mit großem Speedwirbel

Eine Klassevorstellung bot auch der Smrczek-Vertreter Army of Angels, der im Besitz von Stefan Hahne steht. Im zweithöchsten Handicap des Tages über 1850 Meter setzte sich der Wallach mit dem Bulgaren Niazi Ismael im Sattel aus hinteren Regionen immer besser in Szene. Schließlich hatte Army of Angels an der Außenseite die größten Reserven und überrollte das gesamte Feld. Kompliment an den Reiter, der den Wallach punktgenau eingesetzt hat, kommentierte Sascha Smrczek den zweiten Tagestreffer seines Quartiers.

Anja Kleffmannn freut sich über Parmenters Kampfeswillen

Endlich hat auch die 5-jährige Stute Parmenter die Ziellinie als Erster passiert. Denn bereits auf der Düsseldorfer Heimatbahn vor etwas mehr als zwei Wochen war der Schampus bereits kalt gestellt, doch es reichte nur zum Ehrenrang. Diesmal hat alles gepasst, lobte ihre Trainerin Anja Kleffmann den beherzten Siegesritt von Filip Minarik. Dabei zog Parmenter hervorragend durch und schnappte sich das 2.200 Meter-Rennen sicher. Ja, wir hatten schon damit gerechnet. Aber jedes Rennen muss erst einmal gelaufen werden.

(02.06.2020)