Countdown für Henkel-Preis der Diana läuft an

Der Countdown für das wichtigste galoppsportliche Ereignis des Jahres in Düsseldorf läuft allmählich an.

Am 2. August wird auf der Grafenberger Rennbahn der 162. Henkel-Preis der Diana gelaufen, mit einem Preisgeld von 500.000 Euro eines der höchstdotierten Pferderennen Europas.
Kalifornia Queen hieß am Pfingstsonntag in Berlin-Hoppegarten die Siegerin im Diana-Trial, einem ersten Test auf das Düsseldorfer Rennen. Die Stute aus dem Stall von Championtrainer Henk Grewe aus Köln verwies mit dem Franzosen Clement Lecoeuvre im Sattel mit Snow und Ocean Fantasy weitere Diana-Kandidatinnen auf die Plätze. Kalifornia Queen gehört dem Stall Torjäger, dahinter stehen der Kölner Unternehmer Lars-Wilhelm Baumgarten und der Fußballprofi Nick Proschwitz, der für Eintracht Braunschweig in der dritten Liga spielt.

Der Henkel-Preis der Diana ist ausschließlich dreijährigen Stuten vorbehalten. Aktuell sind noch 94 dieser Stuten für das Rennen startberechtigt, aus Großbritannien, Frankreich, Irland und natürlich aus Deutschland.
Am 2. August dürfen in dem über 2200 Meter führendem Rennen aus Sicherheitsgründen aber nicht mehr als 16 Pferde starten.
In den kommenden Wochen stehen in ganz Deutschland weitere Vorbereitungsprüfungen auf dem Programm.

Nach dem derzeitigen Stand der Dinge wird der Henkel-Preis der Diana erstmals in seiner Geschichte ohne eine größere Zuschauerzahl über die Bühne gehen. Nach einer durch die Corona-Pandemie bedingten zweimonatigen Pause hat der deutsche Galopprennsport zwar am 8. Mai den Rennbetrieb wieder aufgenommen, doch unter strikten Hygiene-Vorgaben und hinter verschlossenen Türen. Nur die unmittelbar am Renngeschehen Beteiligten dürfen die Rennbahn betreten. Auch in Grafenberg hat am 16. Mai bereits ein solcher Geisterrenntag stattgefunden, weitere werden folgen. Vermutlich werden Rennen vor Publikum kaum vor dem Herbst stattfinden können.

(02.06.2020)